„Wo gehobelt wird, fallen Späne.“

Ricarda Schmidt

hat nach dem Abitur 2011 eine Alternative zum Studium gesucht und in einem FSJ beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen gefunden. Sie entschied sich auch für die Berufsausbildung und arbeitet nun seit 2014 als hauptamtliche Rettungsassistentin im Bereich Gießen.

MA-Langtext

Ich schätze die Standards in unserem Unternehmen. Sie ermöglichen, zusammen mit der fundierten  Ausbildung, ein schnelles und hochwertiges Arbeiten. Trotz  vorgegebener Strukturen bleibt mir noch genug Raum für Individualität.

Nach meinem FSJ und der Ausbildung zur Rettungsassistentin war für mich klar: Dieser Job ist genau das, was ich machen möchte. Somit habe ich mich um einen Festvertrag nach der  Ausbildung beworben und arbeite nun seit 2014 als hauptamtliche Rettungsassistentin. Der DRK Rettungsdienst Mittelhessen überzeugt durch hohe Qualität, sei es im Bereich der Fahrzeuge, Mitarbeiter, Kommunikation bei Problemen oder im Bereich der Ausbildung. Es ist von Vorteil für jedes Problem einen Ansprechpartner zur Verfügung zu haben und das nicht nur von Montag bis Freitag, sondern 365 Tage im Jahr, 24 Stunden. Ich habe eine sehr umfangreiche und qualitativ hochwertige Ausbildung genossen, welche eine gute Brücke für die neuen Aufgaben als Rettungsassistentin darstellen.

Im Einsatzdienst schätze ich, die Möglichkeit durch erweiterte Maßnahmen eine frühzeitige Therapie bis zum Eintreffen des Notarztes zu beginnen. Es fordert und fördert, aber ich bin sehr froh, dass uns in beiden Landkreisen so viel zugetraut wird. Durch die einheitlichen Standards im Bereich Hygiene, Schichtroutine, Ausstattung und Algorithmen ist ein strukturiertes Arbeiten auf jeder Rettungswache gegeben, welches immer noch Platz für Individualität bietet. Auch die sehr gute Mischung zwischen jungen und alten Kollegen, bringt frischen Wind und auch einen großen Erfahrungsschatz, wovon man profitiert.

Die Möglichkeit jungen Kollegen in ihrem FSJ oder als RS zu unterstützen, ihnen etwas beizubringen und zu sehen wie sie sich entwickeln, ist eine Herausforderung aber auch eine Möglichkeit seinen eigenen Horizont zu erweitern. Das Unternehmen bietet viel Spielraum, sich weiterzubilden und sich damit auch selbst zu fordern und zu fördern.

Die jährlichen gemeinsamen Fortbildungen mit den Malteser und den Johanniter, hilft nicht nur auch andere Kollegen kennen zu lernen, sondern erzeugt  auch eine Form von Sicherheit, da alle nach den gleich Algorithmen arbeiten. Heißt im Klartext, man weiß wer kommt und dass die möglichen Maßnahmen für alle gelten und auch beherrscht werden. Eine Besonderheit beim Rettungsdienst Mittelhessen ist die Möglichkeit mit der neusten Simulationstechnik im eigenen Simulationszentrum zu üben.

Natürlich existieren auch mal Probleme und Unstimmigkeiten, aber man sollte nie vergessen: „Wo gehobelt wird, fallen Späne“. Wir sind als Unternehmen noch lange nicht am Gipfel des Berges angekommen, aber wir sind auf einem sehr guten Weg dorthin.

Dieses Jahr bin ich 5 Jahre im Unternehmen und kann immer noch behaupten: „Ich gehe sehr gerne zur Arbeit, habe ein tolles Team um mich und bin froh den Schritt gewagt zu haben“.