„Die Neuerungen gehe ich mit – und komme gut klar.“

Norbert Schneider

hat vor über 25 Jahren im Rettungsdienst angefangen, damals noch beim DRK Kreisverband Marburg. Seit der Firmengründung ist er beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen im Bereich Marburg im Einsatzdienst und als MPG-Beauftragter tätig. Seinen großen praktischen Erfahrungsschatz kann er als Praxisanleiter an den Nachwuchs weitergeben.

MA-Langtext

Ich mag die guten Arbeitsbedingungen beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen. Als „alter Hase“ weiß ich, wo wir herkommen und wie es früher war. Die Anforderungen sind gestiegen, aber ich gehe mit und komme gut klar. Mit  jungen Kollegen verstehe ich mich sehr gut. Sie sind mir vielleicht theoretisch voraus, aber 25 Jahre Berufserfahrung gleichen das gut aus.

Ich bin ein „alter Hase“ im Rettungsdienst – 2012 habe ich mein 25jähriges Dienstjubiläum gefeiert. Ich weiß also, wo wir herkommen.

Seitdem hat sich die Arbeit im Rettungsdienst sehr stark verändert, aber nach wie vor macht sie mir viel Spaß. Beim
DRK Rettungsdienst Mittelhessen mag ich die guten Arbeitsbedingungen. Wachen, Fahrzeuge und medizinische Ausstattung wurden enorm verbessert. Das macht schon Spaß.

Die Anforderungen sind gestiegen – ich sperre mich aber nicht, wenn etwas Neues kommt. Man muss halt versuchen, mit den Neuerungen zu arbeiten. Ich glaube, das gelingt mir auch. Mit den jungen Kollegen komme ich sehr gut zurecht. Sie sind mir vielleicht theoretisch voraus, weil sie frisch von der Schule kommen, aber die praktische Erfahrung von 25 Jahren gleicht das gut aus. In den letzten drei Jahren habe ich auch Praktikanten betreut. Diese Anleitung im Einsatz hat sehr gut funktioniert und viel Spaß gemacht.

Ich bin Teilnehmer am Projekt Kompetenzentwicklung. Wir wurden dafür geschult, in bestimmten Einsatzsituationen Analgetika selbst zu geben. Hier und überhaupt im Einsatzdienst ist es so, dass wir viel machen und eigenverantwortlich arbeiten dürfen. Das finde ich sehr gut.

Besonders gut finde ich die Pflichtfortbildungswoche – wegen der Begegnung mit Kollegen und wegen der Qualität der Fortbildung selbst. Die letzten zwei Tage sind auch stressig, weil wir ja am Schluss eine Prüfung machen. Aber eigentlich ist es nicht schlecht, einmal im Jahr seine Kenntnisse zu überprüfen. Die Fortbildung gibt mir mehr Sicherheit für den Einsatzdienst und ist ganz was anderes als früher, als man sich nach Dienstschluss mal kurz zusammen gesetzt hat.

Wenn ich früher und heute vergleiche, dann ist es jetzt schon anders. Früher war es ruhiger; z.B. hat man manchmal die ganze Nacht auf der Leitstelle gesessen und hatte überhaupt mehr miteinander zu tun. Inzwischen ist mehr Druck da. Den nimmt das Unternehmen auch auf - es muss ja schließlich seinem Auftrag gerecht werden. Aber ich komme gut zurecht.