„Mit Kind kann ich mir aussuchen, wann ich arbeiten möchte.“

Kerstin Preßler

Nach ihrer Ausbildung zur Sozialassistentin wollte sie eigenlich "Erziehung" studieren, hat stattdessen aber zunächst ein FSJ im Einsatzdienst gemacht. Daran schlossen sich die Ausbildung zur Rettungssanitäterin und zur Rettungsassistentin an unserem Bildungszentrum an. Seitdem ist sie im Bereich Gießen tätig. Nach der Erziehungszeit ist sie mit einer halben Stelle wieder in den Einsatzdienst eingestiegen. Seit 2010 ist sie als Lehrrettungsassistentin mit für die Ausbildung unseres Nachwuchses verantwortlich.

MA-Langtext

Das Unternehmen richtet sich nach mir, so gut es geht. Mit Kind kann ich mir aussuchen, wann ich arbeiten möchte. Ohne die Flexibilität unseres Unternehmens würde unser Familienleben nicht so gut funktionieren.

Ich bin über das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) zum Rettungsdienst gekommen, später habe ich die Rettungsassistentenausbildung gemacht und bin geblieben. Inzwischen bin ich verheiratet, habe eine kleine Tochter und arbeite im Umfang einer halben Stelle.

Mit Kind kann ich mir aussuchen, wann ich arbeiten möchte, das ist wirklich sehr positiv. Das Unternehmen richtet sich nach mir, so gut es geht. Ich verzichte auf einen festen Schichtumlauf und melde der Dienstplanung ca. 15 Tage pro Monat, an denen ich arbeiten könnte. Dann werden acht Tage festgelegt. Dabei werde ich unter Umständen nicht auf meiner Stammwache, sondern auch auf anderen Wachen im Landkreis Gießen eingesetzt. Das ist für mich sehr in Ordnung. Ich denke auch, dass Mitarbeiter und Unternehmen wechselseitig Kompromisse eingehen müssen.

Ohne die Flexibilität unseres Unternehmens würde unser Familienleben nicht so gut funktionieren. Mein Mann arbeitet nicht im Rettungsdienst, aber er ist auch im Schichtdienst tätig. Er hat einen festen Dienstplan, Flexibilität gibt es bei ihm nicht. Aber weil ich flexibel bin, können wir Familie und Beruf sehr gut koordinieren.

Die Arbeit beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen finde ich abwechslungsreich. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, was man so machen kann – wir können Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeug und Intensivtransport fahren, und wir können prinzipiell auch fliegen. Dabei ist die Qualität hoch. Das zeichnet das Unternehmen insgesamt aus.

In den letzten Jahren hat sich das Unternehmen ingesamt sehr weiter entwickelt. Das Niveau der Patientenbetreuung und der Arbeitsabläufe ist hoch. Besonders gut finde ich die Pflichtfortbildung: Sie ist komplett durchgeplant, und man muss sich um nichts kümmern. Ich bin wirklich zufrieden mit dem, wie es ist.