„Hier gibt es Quantität mit Qualität.“

Katalin Lienenkämper

kommt gebürtig aus Ungarn und interessierte sich schon nach der Schulausbildung für den Rettungsdienst. Zunächst erlernte sie nach dem Fachabitur mit Schwerpunkt Biologie und Chemie jedoch den Beruf der humanmedizinischen Sektions-, und Präparationsassistentin. Als solche arbeitete sie eineinhalb Jahre in der Pathologie und Rechtsmedizin. Für längere Zeit war sie zudem als Kanutin im Nationalsport in Ungarn aktiv. Seit 2010 lebt sie in Deutschland und wurde durch einen Erste-Hilfe-Kurs auf den DRK Rettungsdienst Mittelhessen aufmerksam. Hier absolvierte sie 2012 den Bundesfreiwilligendienst und befindet sich mittlerweile in der Ausbildung zur Rettungsassistentin.

MA-Langtext

Der DRK Rettungsdienst Mittelhessen ist in jeder Hinsicht anspruchsvoll. Wenn wir zu einem Patienten fahren, dann wurde schon im Vorfeld einiges getan, dass er in guten Händen ist und kompetent versorgt wird.

Obwohl ich mich schon früh für den Rettungsdienst interessierte, hatte ich mich zunächst für eine andere Ausbildung entschieden. Ich konnte viel lernen, doch der Rettungsdienst bietet einfach eine Menge Abwechslung. Man lernt verschiedenste Menschen in den unterschiedlichsten Situationen kennen, arbeitet drinnen sowie draußen und hat eigenständig wichtige Entscheidungen zu treffen. Es ist jeden Tag eine Mischung aus Medizin und Tätigkeiten auf der Wache. Auch das bringt Abwechslung.

Ich kann die Tätigkeit, die ich gerne mache, in einer Firma ausüben, die einen hohen Anspruch hat. Das gilt für die technischen Voraussetzungen und für den Anspruch an die Mitarbeiter. Für eine gute Patientenversorgung wird schon in der Ausbildung viel vermittelt. Am Ende wird dem Patienten „viel geboten“ - sprich viel für ihn vorgehalten. Und das ist das Wichtigste.

Auch für uns Mitarbeiter wird einiges getan. Bei Fragen und Anliegen gibt es immer einen Verantwortlichen, der zuhört und sich dem entsprechenden Thema annimmt. Gut sind auch die Angebote, die der Qualitätszirkel Gesundheit macht. Eine tolle Idee ist z.B. der Obstkorb, auf den man sich bewerben kann. Für vier Wochen werden dann der Wache oder der Abteilung kostenfrei frisches Obst und Gemüse zur Verfügung gestellt.

Ich habe bisher noch nicht für länger bei einem anderen Rettungsdienst gearbeitet, aber ich bin froh, in diesem Unternehmen beschäftigt zu sein.