„Die Mitarbeiter werden bei uns als Menschen behandelt.“

Christina Majewski-Suchsland

hat am 01. Februar 1994 als Rettungsassistentin im Praktikum beim DRK - damals noch im Kreisverband Marburg - begonnen. 1995 bekam sie ihre Anerkennung als Rettungsassistentin. Sie bildete sich zwei Jahre später zur Lehrrettungsassistentin fort und betreute lange Zeit die Lehrrettungswache des Marburger Ostkreises Zusätzlich engagierte sie sich nach Absolvierung entsprechender Kurse sechs Jahre ehrenamtlich im Kriseninterventionsdienst des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Aus gesundheitlichen Gründen verließ sie den Einsatzdienst und verstärkte das Team des Bildungszentrums. Heute ist sie in der Verwaltung des DRK Rettungsdienstes Mittelhessen tätig.

MA-Langtext

Ich war mit „Leib und Seele“ Rettungsassistentin und habe diesen Beruf sehr gerne ausgeübt.  Beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen sind die Arbeitsbedingungen sehr gut. Zwar werden hohe Anforderungen an das Personal gestellt, aber man ermöglicht den Mitarbeitern, sich weiter- bzw. fortzubilden, um den Anforderungen gerecht zu werden.
Das Wichtigste jedoch ist in meinen Augen, dass bei uns die Mitarbeiter als Menschen behandelt werden und man auf ihre individuellen Anliegen - soweit das irgendwie möglich ist - eingeht und Rücksicht nimmt.

Eigentlich habe ich Theologie studiert und wollte Pfarrerin werden. Doch es sollte aus den verschiedensten Gründen anders kommen.
Während des Studiums hatte ich einige Jahre als Nachtwache im chirurgischen Privathaus der Universitätsklinik Gießen gearbeitet. Dort war damals ein NAW (Notarztwagen) stationiert, über dessen Besatzung ich erste Kontakte zum Rettungsdienst bekam. Schon damals reifte in mir der Gedanke, dass die Arbeit im Rettungsdienst eine gute Alternative zur Theologie sein könnte. In jedem Fall wollte ich einen Beruf ergreifen, mit dem ich anderen Menschen helfen könnte.

Als dann der „Rettungsassistent“ zum anerkannten Ausbildungsberuf wurde und meine beiden Kinder ein Alter erreicht hatten, das eine berufstätige Mutter erlaubte, begann ich 1993 an der DRK-Landesschule in Braunfels die Ausbildung zur Rettungsassistentin.
Mit Beginn meiner praktischen Tätigkeit im Jahr 1994 beim DRK Kreisverband Marburg war ich „angekommen“. Von Anfang an mochte ich die Herausforderung der medizinischen Themen - das ist übrigens auch heute noch so, obwohl ich ja schon längere Zeit nicht mehr im Einsatzdienst  tätig bin. Wegen mehrerer längerer Erkrankungen musste ich aus dem aktiven Dienst ausscheiden. Ich bin der Geschäftsführung und besonders unserem Geschäftsführer Herrn Müller sehr dankbar, dass die Möglichkeit geschaffen wurde, mich innerbetrieblich umzusetzen.

Die Ausstattung der Rettungswagen und Rettungswachen sowie das vorgehaltene Material sind beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen sehr gut, die Technik befindet sich auf dem neuesten Stand.
Medizin, der Umgang mit Menschen in Ausnahmesituationen, dazu die Teamarbeit mit den Kollegen sowie die Tatsache, dass man - zwar nach vorgegebenen Richtlinien - weitgehend selbständig arbeiten kann in einer Organisation, die sehr fortschrittlich und innovativ ist: Das alles macht die Arbeit beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen hoch interessant.

Der Kreis schließt sich für mich dadurch, dass meine Tochter inzwischen auch schon sechs Jahre hier im Unternehmen tätig ist, zunächst als FSJ-Kraft und seit 2013 auch als Rettungsassistentin.