Das DRK in Mittelhessen

Das Deutsche Rote Kreuz in der Region Mittelhessen bildet eine starke Gemeinschaft. Neben dem DRK Rettungsdienst Mittelhessen zählen dazu die Gesellschafter der gemeinnützigen GmbH: Mit den DRK Kreisverbänden Biedenkopf, Alsfeld, Lauterbach und Marburg-Gießen pflegen wir eine enge Zusammenarbeit, die weit über die regulären Bereiche des Rettungsdienstes hinausgeht.

Geprägt ist diese von gegenseitiger Unterstützung, beispielsweise in den Gebieten Aus- und Weiterbildung, der Jugendarbeit oder im Ehrenamt. Zu dieser engen Vernetzung gehören gemeinsame Auftritte bei Messen oder Veranstaltungen, Angebote des Bildungs- und Simulationszentrums des DRK Rettungsdienst Mittelhessen oder die gemeinsame Verwendung von Räumlichkeiten.

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Das DRK-Forum in Marburg vereint alle diese Aspekte:
In 2015 entstand in Marburg-Cappel auf insgesamt 1.400 m² ein Gebäude- und Freiflächenkomplex, das dem DRK-Bildungszentrum, der Logistik und der Werkstatt des DRK Rettungsdienst Mittelhessen sowie dem örtlichen DRK optimale Bedingungen bietet.

Das Raumprogramm reicht von Lehrsälen und Seminarräumen über verschiedene Büro- und Funktionsräume bis hin zu mehreren Fahrzeug- und Ausrüstungshallen. Verbindendes Element im Freigelände des DRK-Forums ist der Friedenstisch, ein Kunstwerk des Schweizer Künstlers Ruedi Fricker.

Hinzu kommt das Katastrophenschutz-Zentrallager für die Landkreise Marburg-Biedenkopf und Gießen, das ebenfalls im Rudert in Marburg zu finden ist und 2016 errichtet wurde. Mit einer Grundfläche von 500 m², 400 Palettenstellplätzen und Hochregalen sind dort Materialien für Einsätze im Katastrophenschutz vorgehalten. Die Verwaltung übernimmt der DRK Kreisverband Marburg-Gießen als Mieter und Betreiber der Halle.

Ehrenamt

Die hauptamtliche Arbeit im Rettungsdienst wird an vielen Stellen durch ehrenamtliches Engagement unterstützt. Diese Helferinnen und Helfer stammen aus den regionalen Kreisverbänden. Alle Helfenden haben eine für ihre Aufgabe notwendige Ausbildung durchlaufen, die sie in ihrer Freizeit absolviert haben.

DRK Rettungshundestaffel Marburg

Die Aufgabe der DRK Rettungshundestaffel Marburg besteht im Auffinden vermisster Personen im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Am 2. März 2010 wurde die Staffel durch das Hessische Ministerium für Inneres überprüft und daraufhin für Einsätze zugelassen. Alarmiert wird die Rettungshundestaffel DRK Marburg-Biedenkopf über die Leitstelle Marburg-Biedenkopf.

Für den Einsatzfall wurde die Rettungshundestaffel in die Einsatzabläufe des Rettungsdienstes eingebunden, denn nur so kann sie schnell und systematisch alarmiert und eingesetzt werden. Deshalb wurde die Staffel 2010 durch den TÜV zertifiziert.

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Unterstützungskomponente Rettungsdienst

Die Unterstützungskomponente Rettungsdienst ist eine ehrenamtliche Verstärkung des hauptamtlichen Rettungsdienstes und existiert im Landkreis Gießen bereits seit 2001. Der DRK Rettungsdienst Mittelhessen, die Bereitschaft Gießen des DRK Kreisverband Marburg-Gießen e.V. und der Landkreis Gießen haben gemeinsam ein entsprechendes Konzept auf den Weg gebracht.

Sollten die regulären Kapazitäten nicht ausreichen, besetzen die Mitglieder der Unterstützungskomponente kurzfristig zusätzliche Einsatzfahrzeuge. Innerhalb von 30 Minuten können die ehrenamtlichen Kräfte einsatzbereit sein.

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Bei den Helfenden handelt es sich um eine gesondert alarmierbare Truppe von über 70 Mitgliedern, die über eine rettungsdienstliche Ausbildung verfügen. Zum Teil stammen sie aus den Bereitschaften des DRK Kreisverband Marburg-Gießen e.V., einen weiteren Teil bilden hauptamtlich Beschäftigte des DRK Rettungsdienst Mittelhessen, die sich in der Unterstützungskomponente zusätzlich und freiwillig engagieren.

Engpässe in der regulären Versorgung können zum Beispiel bei besonderen Schadensereignissen oder Großveranstaltungen entstehen.

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Qualifizierung zum Rettungssanitäter im Ehrenamt

Das Bildungszentrum des DRK Rettungsdienst Mittelhessen bietet Ehrenamtlichen eine verkürzte Qualifizierung zum Rettungssanitäter an. Voraussetzung ist der Nachweis von mindestens 80 Unterrichtseinheiten Vorabqualifikation, z. B. Sanitätsdienstausbildung. Die Zugangsberechtigung wird durch das Bildungszentrum ermittelt.

Weitere Informationen zur Qualifizierung finden Sie im 

DRK-Bildungszentrum