Kooperation mit Hochschule Döpfer

DRK Rettungsdienst Mittelhessen und HSD Hochschule Döpfer entwickeln gemeinsam evidenzbasierte Ansätze für eine bessere Versorgung von Notfallpatientinnen und -patienten.

Die HSD Hochschule Döpfer (HSD) und der DRK Rettungsdienst Mittelhessen gehen künftig gemeinsame Wege. Mit ihrer Kooperation setzen beide Partner ein Zeichen für die Förderung praxisnaher Ausbildung und die qualitative Weiterentwicklung des Rettungsdienstes durch neueste Erkenntnisse aus den Rettungswissenschaften.Im Zentrum der Zusammenarbeit steht die enge Verzahnung von wissenschaftlicher Qualifizierung und beruflicher Praxis im Rettungsdienst. Ziel ist es, Studierenden fundierte Einblicke in aktuelle Herausforderungen, Strukturen und Entwicklungen im Rettungswesen zu ermöglichen und zugleich Ansätze in Lehre und Praxis gemeinsam voranzubringen. Ein zentraler Grund für das Engagement des DRK Rettungsdienstes Mittelhessen in der Akademisierung sind die sich wandelnden Anforderungen an die Notfallversorgung, die neue Personalprofile erfordern und die Systementwicklung vorantreiben.

Markus Müller, Geschäftsführer des DRK Rettungsdienstes Mittelhessen, hebt die strategische Relevanz der Zusammenarbeit hervor: „Die Arbeit im Rettungsdienst ist im Wandel. Dafür müssen wir als Unternehmen aufgestellt sein. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir es, wenn unsere Mitarbeitenden ihre Qualifikationen erweitern.“ Der Bachelorstudiengang Rettungswissenschaften an der HSD bereitet Studierende gezielt auf komplexe Aufgaben im Rettungsdienst vor. Neben medizinischen und organisatorischen Grundlagen vermittelt das Studium wissenschaftliche Kompetenzen, um Prozesse im Rettungswesen evidenzbasiert weiterzuentwickeln und aktiv zur Professionalisierung des Berufsfeldes beizutragen. „Die Kooperation mit dem DRK Rettungsdienst Mittelhessen ermöglicht es uns, wissenschaftliche Erkenntnisse noch enger mit der beruflichen Realität zu verbinden und so die Qualität der Ausbildung nachhaltig voranzutreiben“, erklärt Prof. Thomas Hofmann, Professor für Rettungswissenschaften an der HSD.

Geplant sind unter anderem gemeinsame Projekte, fachlicher Austausch sowie die Mitwirkung an praxisorientierten Lehrformaten. Darüber hinaus sollen aktuelle Entwicklungen im Rettungsdienst wissenschaftlich begleitet und reflektiert werden. Die Mitarbeitenden des DRK Rettungsdienst Mittelhessen erhalten zudem vergünstigt Zugang zu allen Studienangeboten und Zertifikatskursen der HSD. Auf dieser Grundlage können Mitarbeitende künftig an der HSD auch berufsbegleitend den Bachelorstudiengang Medizinpädagogik sowie den Masterstudiengang Angewandte Psychologie absolvieren; letzterer ist auch ohne vorheriges Psychologiestudium zugänglich.

Die HSD Hochschule Döpfer und der DRK Rettungsdienst Mittelhessen freuen sich auf die gemeinsame Weiterentwicklung des Rettungsdienstes und eine langfristig angelegte Zusammenarbeit.

 

 

HSD Hochschule Döpfer

Die HSD Hochschule Döpfer (HSD) ist eine staatlich anerkannte, systemakkreditierte Hochschule mit Fokus auf Gesundheit und Soziales mit Sitz in Potsdam und betreibt weitere Standorte in Hamburg, Köln und Regensburg. Die Studiengänge zeichnen sich durch große Praxisnähe, innovative und flexible Lernformen sowie eine gute Vernetzung mit Branchenpartnern aus. Diese Struktur bereitet die Studierenden auf eine Vielzahl von Tätigkeiten und Berufsfeldern im Gesundheits- und Sozialbereich vor. Als Wegbereiter für die Akademisierung und Professionalisierung nicht-ärztlicher Fachberufe verfügt die HSD über etablierte Strukturen zur fachlichen Studienvorbereitung und umfangreiche Erfahrungen bei der berufszulassungsrechtlichen Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. Die Hochschule ist Teil der Döpfer-Gruppe, die an 11 Standorten in Deutschland Berufsfachschulen, Fachakademien und Therapiepraxen für Physio-, Logo- und Ergotherapie betreibt. 

(von links): Jens Dapper (Geschäftsführer DRK Rettungsdienst Mittelhessen), Svetlana Steier (Partnermanagement HSD), Prof. Thomas Hofmann (Rettungswissenschaften HSD) und Jan Orendt (Betriebsleiter DRK Rettungsdienst Mittelhessen). Foto: HSD