Mitarbeiter/innen testen Tragensysteme im Einsatzdienst

Die körperliche Belastung für Mitarbeiter/innen im Einsatzdienst ist hoch, deshalb ist es immer ein Anliegen des DRK Rettungsdienst

Mittelhessen als Arbeitgeber, den Arbeitsplatz Rettungswagen zu verbessern und die Kolleg/innen zu entlasten.

Kolleginnen der Rettungswache Gießen-Stadt testeten die Kartsana-Trage. Für 2017/18 ist ein Fuhrparkwechsel geplant, für den jetzt erste Tests begonnen haben. Der Schwerpunkt liegt auf ergonomischen Verbesserungen, die zu einer Reduzierung der körperlichen Belastung der Einsatzdienstmitarbeiter/innen führen sollen. Deshalb werden zwei unterschiedliche elektrohydraulische Tragensysteme getestet: Die „Power Pro/Power Load“ von Stryker und die „Power Brava“ von Kartsana. Beide Tragen ermöglichen das Heben, Senken und den Einladeprozess ins Fahrzeug ohne Krafteinsatz der Mitarbeiter/innen. Bisher werden diese Tragensysteme im deutschen Rettungsdienst kaum verwendet, die Referenzkunden bestätigen aber die Funktionalität.

Auf zwei Mehrzweckfahrzeugen, die für die Notfallrettung und für qualifizierte Krankentransporte genutzt werden, kommen die Tragensysteme zum Einsatz, um die Handhabung in der Praxis überprüfen zu können. Die Mitarbeiter/innen können ihre Eindrücke und Meinungen mit einem Fragebogen mitteilen. Eine Auswertung der Ergebnisse wird voraussichtlich Ende Mai vorliegen.

Nur wenn das Feedback der Einsatzdienstmitarbeiter/innen positiv ausfällt, kann eine Anschaffung der ergonomischen Tragensysteme für die kommende Fuhrparkflotte ins Auge gefasst werden. Diese Investition in die Gesundheit der Mitarbeiter/innen würde den DRK Rettungsdienst Mittelhessen einen Betrag in siebenstelliger Höhe kosten.

 Ein Einsatzteam der Rettungswache Bad Endbach-Bottenhorn beim Test der Stryker-Trage.Kolleginnen der Rettungswache Gießen-Stadt testeten die Kartsana-Trage.