Mitarbeiter erarbeiten Anregungen zum nächsten Fuhrparkwechsel

Das gab es lange nicht: Im März tagten Gesprächsrunden in Biedenkopf, Marburg und Gießen über die zukünftigen Fahrzeugkonzepte.

2018/19 will das gemeinnützige Unternehmen nach und nach alle Einsatzfahrzeuge erneuern: Mehrzweckfahrzeuge (MZF)  und Kranktentransportwagen (KTW), Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) und Intensivtransportwagen (ITW). Insgesamt sollen ca. 70 Fahrzeuge neu beschafft werden. Im Vorfeld sollen bisherige Fahrzeugkonzepte auf den Prüfstand gestellt werden. Im Mittelpunkt stehen die Themen Sicherheit und Ergonomie.

Begleitend zum praktischen Test verschiedener Einsatzfahrzeuge im Einsatzdienst diskutierten Geschäftsführer Markus Müller und Betriebsleiter Heiko Hartmann mit interessierten Mitarbeitenden über die Frage, wie man die Komponenten im Patientenraum so einordnen kann, dass es möglich wird, vom Betreuersitz aus während des Patiententransports angeschnallt zu arbeiten und dadurch Unfallgefahren zu mindern. Auch die Frage des Tragestuhlkonzeptes wurde diskutiert. Beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen wird der Tragestuhl im Patientenraum gehaltert und kann auch als weiterer Betreuersitz verwendet werden. Andere Konzepte lagern den zusammenklappbaren Stuhl außerhalb des Patientenraums. Pro und Contra beider Lösungen wurden diskutiert.

Besonders anschaulich hinsichtlich dieser Fragestellung war das Gießener Treffen. Auch hier nahmen Einsatzdienstkollegen der Tochtergesellschaft, Rettungsdienst Eschenburg, teil; sie brachten einen Rettungswagen mit, in dem die Teilnehmenden das dort eingesetzte Tragestuhlsystem in Augenschein nehmen konnten.
Heiko Hartmann: „Die Gesprächsrunden waren sehr konstruktiv. Wir haben viele Anregungen und Rückmeldungen bekommen. Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen, die sich die Zeit dafür genommen haben.“
Derzeit werden die Ergebnisse aus allen drei Treffen zusammen getragen, gesichtet und zusammengefasst. Auf dieser Grundlage erfolgt die weitere Planung.

 

 

An der Gesprächsrunde in Gießen nahmen sowohl Mitarbeiter des DRK Rettungsdienst Mittelhessen als auch Kollegen der Tochtergesellschaft Rettungsdienst Eschenburg teil.

In den Gesprächen wurden Anregungen und Hinweise gesammelt und anschließend diskutiert.