Erstes Simulationstraining für die Mitarbeiter/innen des Baby-NAW erfolgreich durchgeführt

Ende November fand ein neuer Pilotkurs am Simulationszentrum Mittelhessen statt, der speziell ausgerichtet ist auf den neonatologischen Intensivtransport, dem sogenannten "Baby-NAW" - also dem Baby-Notarztwagen.

Das Konzept wurde vom Simulationszentrum Mittelhessen in enger Zusammenarbeit mit dem Kindersimulations-Team der Universitäts-Kinderklinik Marburg (KiSIM) entwickelt. Dieses Kursformat kann bei der Fortbildung von bereits erfahrenen Kolleg/innen im Baby-NAW-Dienst und in der Einarbeitungsphase von neuen Kolleg/innen eingesetzt werden.

An den Neugeborenen-Simulatoren werden dabei sowohl Standardabläufe als auch hochkritische Ereignisse trainiert, die im Einsatzdienst nur selten eintreten.

Die Teilnehmer/innen des Pilotkurs, allesamt aus den Reihen des DRK Rettungsdienst Mittelhessen, waren sich einig: Solch ein Training wünschen sie sich regelmäßig!.

Neonatologische Intensivtransporte werden beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen aus dem Fahrzeugbestand des Intensivtransportsystems Mittelhessen abgedeckt. Die Fahrzeuge können bei Bedarf alle mit einem speziellen Inkubator ausgestattet werden.

Ergänzt durch einen Intensiv-Transportinkubator und weiteres spezielles neonatologisches Equipment steht eines der Fahrzeuge den Entbindungskliniken im Umkreis von Marburg rund um die Uhr zur Verfügung. Es wird für die Erstversorgung und den Transport von Früh- und Neugeborenen eingesetzt.

Zum Einsatzteam gehören grundsätzlich ein/e Ärzt/in der Universität-Kinderklinik Marburg, eine Pflegekraft der Kinderintensivstation und ein/e Rettungsassistent/in bzw. Notfallsanitäter/in des DRK Rettungsdienst Mittelhessen.&nb

Erstversorgung des Neugeborenen. Foto: Simulationszentrum Mittelhessen

Atemwegsmanagement beim Neugeborenen. Foto: Simulationszentrum Mittelhessen

Übernahme des Neugeborenen in den Transportinkubator. Foto: Simulationszentrum Mittelhessen

Atemwegsmanagement beim Neugeborenen. Foto: Simulationszentrum Mittelhessen