Öffentlicher Rettungsdienst im Vogelsbergkreis

Zum 1. Juli 2017 haben sich die Gesellschafterstrukturen des DRK Rettungsdienst Mittelhessen (RDMH) um die Kreisverbände Alsfeld und Lauterbach erweitert. Diese haben ihre gemeinsame Tochtergesellschaft, die DRK-Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienst der DRK Kreisverbände Alsfeld und Lauterbach gGmbH (ARGE), mit eingebracht und firmieren im Vogelsbergkreis seitdem unter dem Namen DRK Rettungsdienst Mittelhessen im Vogelsbergkreis. Bis zum Ende des Jahres 2021 wird die Verschmelzung mit dem RDMH erfolgen. Der Übergang steht im Zusammenhang mit einer Gesamtkonsolidierung  der Gesellschaften des RDMH. Das Zusammenführen seiner Gesellschaften wird den Verwaltungsaufwand deutlich reduzieren  und die Voraussetzungen verbessern, den RDMH als Ganzes für eine erfolgreiche Zukunft weiterzuentwickeln.

An derzeit 11 Rettungswachenstandorten erbringen rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwa 19.000 Einsätze pro Jahr.

  • Rettungswachen des DRK Rettungsdienst Mittelhessen.
  • Beim Patienten. Foto: Ingo Becker
    Beim Patienten. Foto: Ingo Becker

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Über uns | DRK Rettungsdienst Mittelhessen

  • Die Wache in Schotten (2018). Foto: Thomas Schmidt
    Die Wache in Schotten (2018). Foto: Thomas Schmidt
  • Die Wache in Lauterbach (2018). Foto: Thomas Schmidt
    Die Wache in Lauterbach (2018). Foto: Thomas Schmidt

Neben Renovierungsarbeiten und der Erneuerung des Mobiliars werden individuell angepasste Maßnahmen durchgeführt. Dazu gehören beispielsweise Erweiterungen der Wachen in Schotten und Lauterbach oder die Klimatisierung der Aufenthaltsräume in Alsfeld. Ziel der Maßnahmen ist es, die räumlichen Bedingungen für die Mitarbeiterschaft zu verbessern.

Strukturell werden die Rettungswachen im Vogelsbergkreis zukünftig in die Wachenbereiche Schotten, Alsfeld und Lauterbach eingegliedert. Jeder Bereich hat eine Hauptwache, der weitere, umliegende Wachen zugeordnet werden. Diese Bereiche werden durch Bereichsleiter geführt. Dieses System hat sich in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Gießen bereits bewährt.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ergeben sich daraus erfreuliche Veränderungen: Mit den Bereichsleitern haben sie einen direkten Ansprechpartner vor Ort, der sich um Belange und Bedarfe kümmert. Zudem sind sie einem Bereich fest zugeordnet und verrichten in der Regel nur dort Dienste. Lange Fahrtzeiten sollen so vermieden werden.